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Verbandsligaelf verabschiedet sich vom heimischen Publikum

Björn Reinhardt, 11.06.2022

Verbandsligaelf verabschiedet sich vom heimischen Publikum

Es ist das letzte Heimspiel einer kuriosen Saison. Die Verbandsliga startete erstmals in zwei Staffeln und konnte damit flexibel auf die neuerliche Corona-Pause im November letzten Jahres reagieren. Danach wurde die Liga erneut geteilt. In Meisterrunde und Abstiegsrunde. Das Team aus der Bauhausstadt qualifizierte sich für die Meisterrunde und hatte damit bereits frühzeitig Planungssicherheit in Bezug auf die kommende Spielzeit. Diese Situation begünstigte wiederum die vielen Einsatzzeiten von Nachwuchsspielern. Cheftrainer Dimitrios Mitsis hatte ein Luxusproblem und durfte seine Mannschaft quasi nach Belieben ausprobieren. Immer mit dem Ziel, Spielern Spielpraxis zu geben, die in der neuen Saison eine tragende Rolle bei den Nullfünfern spielen könnten.

Ein vorletztes Experiment gibt es nun gegen den VfB Sangerhausen. Die Mannschaft aus dem Schillerpark verabschiedet sich damit vom heimischen Publikum. Der Tabellennachbar, der allerdings nicht mehr einholbar ist, wird der letzte Prüfstein auf heimischen Geläuf. Im Hinspiel gab es eine Niederlage im Sangerhäuser Friesenstadion. Damals konnte sich allerdings U19-Akteur Yves Pratsch erstmals in die Torschützenliste der Verbandsliga eintragen. Für das Rückspiel spricht die Statistik aber für die Hausherren. Vor 20 Jahren konnte der VfB Sangerhausen letztmals im Schillerpark gewinnen. Das allerdings wird ab 15:00 Uhr Makulatur sein. Entscheidend ist das, was auf dem Rasenplatz des Stadions am Schillerpark passiert.