SV DESSAU 05

Interview mit unseren Nachwuchstrainern der U19, U17 und U15

Sascha Broziewski, 15.01.2021

Interview mit unseren Nachwuchstrainern der U19, U17 und U15

Interview mit Frank Tischer (U19), Dennis Meyer (U17) und Stephan Ebert (U15)

Hallo Frank, Dennis und Stephan. Danke, dass Ihr euch die Zeit für ein paar Fragen genommen habt.

Zu Beginn möchte ich gleich über das alles bestimmende Thema mit euch reden. Corona ist allgegenwertig, auch im Fußball. Wie wird eurer Meinung nach, die aktuelle Saison zu Ende gespielt?

Frank: Ich denke, dass die jetzige Situation nach Abschluss der Hinrunde beendet werden sollte. Alles andere würde uns erneut vor Terminprobleme stellen. Ob Pokalspiele möglich sind, hängt sicherlich auch davon ab, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird.

Dennis: Ich habe schon einige Varianten gehört. Ich gehe mal davon aus, dass wir höchstens noch die Hinrunde zu Ende spielen, aber selbst da habe ich Zweifel.

Stephan: Ich glaube, dass uns das Thema noch eine längere Zeit begleiten wird. Wenn man die aktuelle Lage nimmt, können wir froh sein die Saison überhaupt zu Ende zu spielen. Wenn wir es schaffen die Jungs und Mädels im Februar wieder auf den Platz zu bekommen, dann steigen die Chancen ab März wieder Spiele abhalten zu können. Somit können wir die Hinrunde beenden, um eine saubere Tabelle zu erhalten.

Wie haltet Ihr eure Spieler in dieser Zeit bei Laune bzw. wie ist der Kontakt während des Lockdowns?

Frank: Jeder bekam einen persönlichen Trainingsplan. Darüber hinaus organisieren wir uns über eine Teamapp. Ich habe Anfang Dezember mich mit meinen Jungs online getroffen, um theoretische Themen im Fußball abzuarbeiten. Dieses Angebot hatte allerdings nicht die von mir erhoffte Resonanz. Aber machen wir uns nichts vor, das persönliche und wöchentliche Training ist durch nichts zu ersetzen.

Dennis: Das ist momentan sehr schwierig. Wie soll man die Jungs bei Laune halten, wenn keiner weiß wie oder ob es überhaupt weiter geht. Beim ersten Lockdown hatte man ungefähr eine Zeit wann es wieder losgeht. Jetzt brauche ich nicht mit Trainingsplänen arbeiten, weil die Pläne für eine bestimmte Zeit erstellt werden. Die Jungs wissen was ich verlange und ich setze auf die Eigeninitiative der Jungs! Im Enddefekt bestrafen sie sich doch nur selbst. Wenn sie nicht fit sind, spielen sie nicht.

Stephan: Das ist eine schwierige Frage, da die Möglichkeiten ja aktuell ausschließlich auf interaktive Dinge begrenzt sind. Wir als Trainerteam versuchen über Whatsapp und die Cyber-Trainings etwas Kontakt zu halten. Die Laune bei unseren Spielern positiv zu halten, dass wird mit jeder Woche ohne Sportplatz immer schwieriger. Um Kondition, Technik, Stabilisierungsübungen und Kraft-Ausdauer bei den aktuellen Möglichkeiten zu realisieren, braucht man viel Fantasie und technisches Feedback.

Kommen wir zum sportlichen Teil. Wie lief die Saison bis dato und was ist euer Ziel?

Frank: Wir hatten in unseren Vorbereitungsspielen gute bis sehr gute Ergebnisse zu verzeichnen. Wir konnten zwar die guten Leistungen mit in die Punktspiele nehmen, leider allerdings nicht die Ergebnisse. So kamen wir mehrfach nicht, insbesondere in unseren Heimspielen, über ein Unentschieden hinaus und verließen auswärts zu oft als Verlierer das Feld. Momentan stehen wir auf dem neunten Platz und es kann für uns nur noch um den Klassenverbleib gehen.

Dennis: Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, weil damit auch vor der Saison nicht zu rechnen gewesen ist. Platz 3-6 habe ich durchaus für möglich gehalten hinter den großen Vereinen aus Magdeburg, Halberstadt und Weißenfels. Guido und ich sind mächtig stolz auf die Jungs, weil sie das durch Teamgeist und harte Arbeit erreicht haben. Ich hoffe die Jungs genießen das auch. Wir probieren, sollte es weitergehen, das Beste aus der derzeitigen Situation zu machen und hoffen, dass wir den Platz noch eine Weile verteidigen können.

Stephan: Die Saison lief bis zum Lockdown, mit Platz 4 in der Verbandsliga und Platz 1 in der Kreisunionsliga erstaunlich gut. Die Zusammenstellung aus theoretisch vier Mannschaften war eine riesen Herausforderung für uns alle. Wir haben mit dem Team in der Vorbereitung in Bezug auf fußballspezifische Ausdauer, taktische Ideen und Gruppentaktiken gut gearbeitet. Diese harte Arbeit und die Bereitschaft der Mannschaft mitzuziehen, haben uns in die gute Ausgangslage gebracht. Das Ziel für uns als Trainerteam ist, die Kids nach dem Lockdown wieder komplett auf dem Trainingsgelände zu begrüßen. In den Einheiten vor dem Restart hart zu arbeiten, um den Tabellenplatz so gut es geht zu verteidigen. Sollten wir die Leistungen bestätigen, dann haben wir eine gute Saison auf den Rasen gebracht.

Wo seht Ihr bei euren Mannschaften die Stärken und woran muss eventuell noch gearbeitet werden?

Frank: Da gibt es mehrere Faktoren. Zum Einen ist es die technische Seite gepaart mit Schnelligkeit einiger Spieler, die uns auszeichnet. Zum anderen die taktische Seite unserer Mannschaft. Die Jungs haben innerhalb kurzer Zeit mehrere Spielsysteme verinnerlicht, auch mit den unterschiedlichen positionsbezogenen Anforderungen. Gegen Lok Stendal als Beispiel stellte die komplette Mannschaft, nur aufgrund einer Auswechslung und einer Traineranweisung, innerhalb weniger Sekunden vom 4-5-1 auf 3-4-3 um. Jeder Trainer weiß, welche Spielintelligenz dafür von Nöten ist. Ich finde das für eine U19 außergewöhnlich. Verbessern müssen wir dringend unser Defensivverhalten bei gegnerischen Standards und die eigene Chancenverwertung. Außerdem müssen wir an unserer Leistungsbereitschaft arbeiten. Wir müssen die Notwendigkeit erkennen auch mal das vermeintlich nicht Notwendige zu tun. Einander mehr zu helfen, den ballführenden Spieler durch eigene Laufwege zu unterstützen, freie Räume zu belaufen. Daran werden wir arbeiten.

Dennis: Als großes Plus sehe ich unsere Ausgeglichenheit. Bei uns gibt es nicht Spieler XY, der hier der große Spieler ist. Jeder ist wichtig, von der Nr.1 bis zur Nr.20 und das wissen die Jungs auch. Als zum Beispiel unser Kapitän wochenlang ausfiel, haben wir danach trotzdem alle Spiele gewonnen. Das zeigt doch, dass jeder jeden ersetzen kann. Und nicht nur das, unser Kapitän war trotz Verletzung bei jedem Auswärtsspiel dabei, um die Mannschaft zu pushen. Genauso wie unser Mo, der bis November gesperrt war, trotzdem zum Training kam, obwohl er wusste, dass er nicht spielen darf. Das zeigt den Zusammenhalt in der Truppe. Natürlich ist auch die Trainingsbeteiligung super. Im Schnitt sind wir immer 16-20 Jungs beim Training. Da fällt es mir unheimlich schwer eine Mannschaft aufzustellen. Der Vorteil ist, ich kann wirklich nach Trainingsleistung gehen. Es gibt bestimmt bessere Mannschaften als uns in der Liga, aber wenn das Spiel angepfiffen wird, sind wir ein Team und dann muss man uns erstmal schlagen. Woran man noch arbeiten kann ist die große Klappe einiger Jungs und das sie lernen müssen ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten, wenn es mal nicht so läuft.

Stephan: Die Stärken unserer Mannschaft liegen ganz klar im Zusammenhalt und Spirit. Wir gehen als Einheit auf den Platz und kämpfen zusammen um jeden Meter grüne Wiese! Wir haben sehr viele athletische und technisch gut ausgebildete Spieler/Spielerinnen, welche diese mentale Einstellung gut garnieren. Woran wir arbeiten ist das effektive Zusammenspiel. Heißt den Kids bei all ihren Vorzügen den richtigen Abspielpunkt einzuimpfen. Es kommt leider noch zu häufig vor, dass wir leichte Ballverluste durch falsch getimte Abspiele haben. Dazu fehlt im Defensivverband ab und an das richtige Timing im Anlaufen. Aber ohne Arbeit ist das Leben als Trainer auch nur halb so spannend.

Was ist eure Spielphilosophie, welches Spielsystem bevorzugt ihr?

Frank: Es gibt nicht das System schlechthin. Wahrscheinlich wäre für mich die Mischung aus mehreren Systemen das Richtige. Wichtiger für mich ist die Taktik. Wo und wie möchte ich den Ball erobern? Daraus resultiert dann eigentlich eine schnelle vertikale Spielweise. Ich möchte viel mehr meinen Jungs mehrere Möglichkeiten mit auf den Weg geben. Sie sollen dann auf dem Platz entscheiden was richtig ist. Wir sollten viel mehr auf den Instinkt und das Können unserer Fußballer vertrauen, als ihnen jeden Spielzug und jede Lösung vorzugeben. Meine Jungs vertrauen mir bei der Ausarbeitung des Matchplans, ich vertraue ihnen bei der Umsetzung.

Dennis: Ich probiere unseren eigenen Stil zu spielen und damit fahren wir sehr gut, weil wir als Mannschaft ein System gefunden haben, was zu uns passt. Das ist hart aber fair, schnell umschalten. Ich will einfach PS auf den Platz bekommen und das kriegen wir ganz gut hin. Ich denke die Zuschauer gucken uns gerne zu.

Stephan: Für mich stellt sich nicht die Frage nach der einen Spielweise, sondern nach der Möglichkeit in jeder Situation des Spiels eine Antwort zu haben.

Bei der U19 spielen schon erwachsene und selbstständige Jungs, die teilweise auch im Berufsleben stehen. Bei der U17 und U15 sind die Jungs und Mädchen noch auf ihre Eltern angewiesen. Wie wichtig ist die Unterstützung der Eltern in diesen Altersklassen?

Dennis: Eins vorneweg: ohne Unterstützung der Eltern geht es nicht, das ist klar. Ich finde die Aufgaben der Eltern sollte es sein die Jungs anzufeuern, aufzumuntern, die Jungs in den Arm zu nehmen egal wie das Spiel gelaufen ist. Wichtig ist, dass sie die Jungs ermuntern, vor allem in Phasen, wo die Jungs mal nicht spielen. Das bringt den Jungs mehr als Eltern, die denken ihre Kinder sind die Überflieger. Ich war zum Beispiel ein sehr schlechtes Elternteil bei meinem großen Sohn. Ich habe mehr gebrüllt als die Trainer und das war absoluter Blödsinn und hat ihm nicht immer geholfen. Ich bin sehr dankbar für meine Eltern, die wir haben. Die sind toll und ich bedanke mich auch, dass sie mir ihre Kinder anvertrauen. Das zeigt mir, dass Guido und ich gute Arbeit leisten. Einige kenne ich schon so lange. Wir sind auch irgendwie zusammengewachsen.

Stephan: Eltern sind ein wichtiger Bestandteil, da die Kids ohne ihre Eltern nicht am öffentlichen Leben teilnehmen können. Sie können nicht die Trainings- bzw. Spielstätten erreichen. Die Erziehung und die Einstellung zum Leben und Sport werden zu Hause geprägt. Die Eltern helfen uns bei Situationen die Kids besser zu verstehen. Somit nehmen sie aktuell noch starken Einfluss auf die Kids und somit auf die Entwicklung der Mannschaft.

Kommen wir zu den etwas persönlicheren Fragen: Frank, Du kamst im Sommer gemeinsam mit Steffen aus Roßlau. Wie lief das erste halbe Jahr. Wie habt ihr euch eingelebt im Verein?

Frank: Als Steffen und ich im Juli die U19 übernahmen, fühlte ich vom ersten Trainingstag: Das sind meine Jungs, das ist meine Mannschaft!! Ich weiß, dass Steffen es genauso empfand. Die ersten sechs Monate vergingen sehr schnell. Steffen und ich haben uns gut eingelebt und sind angekommen. Ich persönlich genieße es sehr so viel Unterstützung im Trainer- und Betreuerteam zu haben. Das heißt, dass nicht nur die Arbeit von Steffen, Sascha, Frank-Uwe und Andre mir sehr wichtig ist, sondern auch deren Meinung! Und vielleicht nochmal etwas persönliches: Als kleiner Junge war ich Samstag relativ regelmäßig bei den Spielen von Motor Dessau im Schillerpark. Jetzt, im etwas fortgeschrittenen Alter sogar viermal die Woche. Insofern schließt sich für mich ein Kreis, wieder beim SV Dessau 05 zu sein.

Dennis, Du bist dagegen schon jahrelang als Trainer im Verein dabei, auch in Zusammenarbeit mit Guido. Wie haben sich Deiner Meinung nach die Jungs im Laufe der Zeit entwickelt?

Dennis: Die Jungs haben sich sehr entwickelt, sei es als Mensch oder als Fußballer. Ich kenne einige der Jungs schon seit der G-Jugend und es ist toll anzusehen, wie sie langsam zu jungen Erwachsenen werden. Obwohl ich manchmal Probleme mit der Jugendsprache habe. Als Fußballer glaube ich sind die Jungs noch nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen. Als Beispiel Hans, Max und Nikl waren damals Insolvenzmasse und haben mit 4 Jahren in der F-Jugend gespielt und wahrlich viel Lehrgeld bezahlt, was zu vielen Tränen führte. Und heute zeigen sie, in Sachsen-Anhalts höchster Spielklasse, was sie für klasse Fußballer sind. Aber ich könnte jetzt noch 17 andere Kinder nennen. Alle zeigen, dass mit Wille und Ehrgeiz viel erreicht werden kann.

Stephan, es ist Dein erstes Jahr im Großfeldbereich und als Trainer der SG. Was ist dabei die größte Herausforderung?

Stephan: Unsere größte Herausforderung war nicht das Großfeld, da wir stets auf diese Spielfeldgröße hingearbeitet haben. Es war die Tatsache aus zwei Vereinen genau diese geile Truppe zu formen, welche wir vor dem Lockdown auf dem Feld stehen hatten.

Frank kommen wir wieder zu Dir. Es ist für Dich und Steffen eure erste Station im Nachwuchs. Was ist anders als eine Männermannschaft zu trainieren?

Frank: Der größte Unterschied, meiner Meinung nach, liegt in der persönlichen Entwicklung. Meine Jungs sind zwischen 17 und 18 Jahren alt und befinden sich gerade in einer der wichtigsten Phasen ihres Lebens. Einige machen ihr Abitur, andere beginnen mit einem Studium, mit einer Lehre oder versuchen gerade den beruflichen Weg für ihr Leben zu finden. Dass der Fußball dann nebensächlich ist, leuchtet jedem ein. Der überwiegende Teil in einer Männermannschaft hat diese Entwicklung bereits hinter sich. Im sportlichen Bereich ist der Prozess eher schleichend und dort kann ich nicht so viele Unterschiede ausmachen. Mir fehlt auf dem Platz, gerade in schwierigen Spielphasen, manchmal ein 30-Jähriger „alter Hase“, der das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann. Und noch ein Unterschied gibt es: Die Musik in der Kabine und auf unseren doch sehr langen Auswärtsfahrten. Da haben die Männer den eindeutig besseren Geschmack.

Vater-Sohn-Kombinationen sind im Fußball nichts Ungewöhnliches, so auch bei uns in der U17. Kann man Privates und Fußball überhaupt trennen, Dennis? Ist man vielleicht auch etwas kritischer als bei anderen Spielern?

Dennis: Anfangs war es schwer für mich, während andere Kinder nach dem Spiel nach Hause gefahren sind und das Thema Fußball erledigt war, wurde bei uns noch am Mittagstisch heftig diskutiert, was meistens damit endete, dass Nikl traurig in seinem Zimmer gesessen hat und ich bockig auf dem Balkon und die Mama mit dem Essen alleine am Tisch. Aber auch daraus habe ich gelernt. Heute unterhalten wir uns immer noch nach dem Spiel, aber es gibt keine Auswertung mehr und der Ton ist viel ruhiger geworden. Ob ich streng bin? Er wird sagen JAAAA! Ich bin ein strenger Trainer, fordere viel ein, probiere aber alle gleich zu behandeln. Jeder hat mal einen schlechten Tag, wo die Füße krumm sind. Aber kämpfen und Gas geben geht immer. Und wenn das nicht klappt, dann bekommen alle Feuer, nicht nur Nikl.

Die SG besteht wie wir wissen aus dem SV Dessau 05 und der TuS Kochstedt. Wie läuft aus Deiner Sicht als Nachwuchsverantwortlicher der TuS die Zusammenarbeit in der SG, Stephan?

Stephan: Die Loorbeeren des Nachwuchsleiters ziehe ich mir nicht an. Da haben wir in Kochstedt das Prinzip der vielen Schultern. Die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen läuft auf den Ebenen des Großfeldes immer besser. Es prägen sich mehr und mehr die strategischen Herangehensweisen heraus. Dass sich die beiden Vereine zu diesem Schritt entschieden haben, führte bei allen Spielern zu einer positiven Entwicklung.

Ziel unserer Nachwuchsarbeit ist es am Ende der U19 gut ausgebildete Spieler für die Männermannschaft hervorzubringen. Was müssen die Jungs zusätzlich noch mitbringen, um den Sprung zu den Männern zu schaffen, Frank.

Frank: Dass die Jungs sehr gute Fußballer sein müssen steht außer Frage. Sie sollten technisch und taktisch bestens ausgebildet sein. Was mindestens genauso wichtig ist, meiner Meinung nach, dass sie ehrgeizig, selbstbewusst, diszipliniert und teamfähig sind. Unser Ziel, im Trainer- und Betreuerstab, muss es daher sein nicht nur die Füße, sondern auch den Kopf der Kinder und Jugendlichen zu trainieren. Das gilt nicht nur für die U19. Diese Förderung beginnt schon bei den Bambinis.

Zum Abschluss nochmal eine Frage an alle. Welche persönlichen Ziele habt Ihr im sportlichen sowie im privaten Bereich?

Frank: Ich habe nicht unbedingt das Ziel in einem bestimmten Zeitraum in einer bestimmten Liga anzukommen. Ich möchte viel mehr mich als Trainer weiterentwickeln, besser werden und dazu lernen. Wenn ich das Gefühl habe einen Verein und eine Mannschaft gefunden zu haben für die es sich lohnt alles zu investieren, dann mache ich das sehr gerne und bin dann auch sehr leidenschaftlich. Mir ist dann auch die jeweilige Liga relativ egal. Persönlich wünsche ich meiner Familie, allen Nullfünfern und natürlich mir, auch wenn das schon abgedroschen klingt, nur Gesundheit.

Dennis: Mein Ziel ist es die Jungs an die A-Jugend heranzuführen, damit sie nächste Saison wieder ein bisschen für Spektakel in der Verbandsliga sorgen können. Ein Wunsch wäre es von mir, wenn aus der Truppe später mal keiner irgendwo in der Kreisliga oder tiefer rumstürzt, weil dafür haben sie zu viel investiert über die Jahre. Schön wäre es, wenn in zwei Jahren einige im Schillerpark auflaufen. Dann wäre ich sehr glücklich. Ansonsten bin ich ab der nächsten Saison nur noch Papa.  Da freue ich mich schon sehr drauf. Keine Entscheidungen mehr treffen zu müssen, sondern einfach nur zum Fußball fahren und die Jungs anfeuern.

Stephan: Als Trainer möchte ich meine Mannschaften, welche ich aktuell und in Zukunft trainieren darf, verbessern. Dazu kommt mein Streben nach einer höheren Lizenz, um vielleicht die Karriereleiter noch etwas nach oben zu klettern. Privat wünsche ich mir, meiner Familie und meinen Freunden gesund zu bleiben. Ich möchte in einem glücklichen, liebevollen, spannenden und fußballbegeisterten Umfeld leben.

Danke für diese vielen sehr interessanten Antworten. Ich hoffe, dass wir eure Mannschaften bald wieder auf dem Rasen zu sehen bekommen und wünsche euch für die restliche Saison maximale Erfolge.