Jahresabschlussfahrt nach Dresden
28.11.2010 - Werner Michaelis
Am vorletzten Wochenende im November war es wieder einmal so weit. Die schon zur Tradition gewordene Jahresabschlussfahrt der O5-Oldies führte diesmal nach Dresden und es wurde genau wie in den vergangenen Jahren ein riesen Erlebnis. Freitag, ab 12.00 Uhr, konnten die Zimmer im Hotel "Amadeus" bezogen werden. Natürlich war unser Boss Axel, so wie es sich für einen Chef gehört, schon einen Tag früher da und inspizierte die Umgebung. Das Hotel, nur ca. zwei Kilometer von der A4 gelegen, war praktisch, ordentlich und sauber. Allerdings beim gemeinsamen Abendessen in der Hotelgaststätte hatte die Bedienung (bestand nur aus zwei Kellnerinnen), trotz großen Laufpensums, einige Probleme und der Bierfluss an der Theke stockte einige Male gewaltig. "So ein Bierhahn muss immer glühen", bemerkte ein Gast, dessen Name aus taktischen Gründen hier verschwiegen wird. Trotz allem hatten sich die beiden netten Kellnerinnen zur späten Stunde auf die durstigen Dessauer eingestellt und es wurde noch ein langer und sehr lustiger Abend. Der Sonnabend gehörte dann der individuellen Gestaltung und dazu gab es in Dresden genug Möglichkeiten. Von einer Dampferfahrt auf der Elbe, über eine Stadtrundfahrt, Besuchen von Ausstellungen und Museen oder auch nur zum Relaxen in einer der vielen gemütlichen Gaststätten am Theaterplatz. Für jeden war etwas dabei, sogar für unsere Dynamo Dresden Fans. Diese wurden allerdings enttäuscht beim Besuch der Partie Dresden gegen Babelsberg, das Dynamo mit 0:1 verlor. Punkt 18.00 Uhr war dann Treffpunkt im "Sophienkeller" am Taschenbergpalais. Dort erwartete die Oldietruppe aus Dessau ein Drei-Gänge-Menü und diverse Getränke. August der Starke gab sich nebst seiner Mätresse Gräfin Tesch die Ehre und hieß das Volk aus Sachsen-Anhalt herzlich willkommen. "Euer Alter Dessauer, der Erfinder des Gleichschritts und des eisernen Ladestocks beim preußischen Soldatenkönig, ist auch mir ein Begriff", versuchte sich der sächsische Verschwender bei den Dessauern lieb Kind zu machen und hatte aber auch nette und schmeichelnde Worte für seine Elbflorenzbesucher parat. Dazu gab es noch einen gewaltigen Disput zwischen der Tesch und unserem Patrick Og (wurde als Trinkerkönig gekrönt) mit anschließendem Dresdner Trichter-Trinken.
"Will man gern Coselträne trinken, muss man nur nett den Mägden winken! Coselträne rat ich Dir, trink auch daheim und nicht nur hier! Hast Du vom Trichter mehr als Zehne, geht es Dir langsam in die Beene!
Genau so oder ähnlich hieß die Devise für den restlichen Abend, der mit einer fröhlichen Straßenbahnfahrt (hielt genau vor dem Hotel) endete. Da einige Sportkameraden noch nicht genug hatten, erhielten sie noch einen "Nachtisch" in der Hotelbar. Am Sonntagmorgen gab es nach einem deftigen Frühstück ein allgemeines Autoscheiben frei kratzen und anschließend ging es wieder in Richtung Heimat.
Hallo Axel, es war wie immer eine unvergessene Jahresabschlussfahrt mit einer sehr guten Organisation. Deine Oldietruppe und deren Ehefrauen sagen noch einmal D a n k e !
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